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Kleines Lexikon

 

 

Gesundheitssport

  • Ziel im Gesundheitssport ist eine Verbesserung oder der Erhalt des allgemeinen Gesundheitszustandes,  (vgl. z. B. Rückenschule etc.) und/oder

  1. eine regelmäßige und systematische körperliche Belastung mit der Absicht, Gesundheit in all ihren Aspekten, d.h. physisch und psychosozial zu fördern,

  2. zu erhalten und

  3. wiederherzustellen.

Dabei schließt Gesundheitssport den Präventionssport, die Bewegungs- und Sporttherapie sowie den Rehabilitationssport ein.                                                                     

Was bedeutet gesundheitliche Prävention?

Durch eine zielgerichtete Prävention  können:

  1. Lebensqualität (Mobilität und Leistungsfähigkeit) der Menschen nachhaltig verbessert und
  2. eine Verbesserung des Gesundheitszustandes (z. B. Gangbild, Abbau von Ängsten, Koordinationsfähigkeiten auch bei Kindern etc.),
  3. das Entstehen chronischer Krankheiten vermieden oder verzögert
  4. über die Anpassungseffekte der wichtigsten Körpersysteme und Organe können durch eine systematische Stärkung der physischen Gesundheitsressourcen auch koronare, metabolische sowie muskuläre Risiken vermieden bzw. vermindert werden (Laborwerte partiell nachweisbar)
  • Um die Effekte zu erhalten, soll im Gesundheitssport weitergehend systematisch auf das Verhalten Einfluss genommen werden. Dies soll erreicht werden, indem vorhandene Teilnahmebarrieren (z. B. Ängst) berücksichtigt und wichtige psycho-soziale Ressourcen (u. a. Wissen, Stimmung, soziale Einbindung) gestärkt werden. Im Falle vorliegender Beschwerden oder Risiken (z. B. Rückenbeschwerden, metabolischen Risiken) erfolgt eine Konzentration auf die gefährdeten Körpersysteme, ohne jedoch die Stärkung der restlichen Ressourcen zu vernachlässigen (vgl. Brehm, 2006).

  • Zielgruppen des Gesundheitssports sind zum einen Personen mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und Wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Krankheiten. Zum anderen sind es Personen mit speziellen Risiken des Muskel- und Skelettsystems, des Herz-Kreislaufsystems, des metabolischen Bereichs oder des psycho-somatischen Bereichs, auch hier jeweils ohne behandlungsbedürftige Krankheiten (Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen, 2008). (Quellen:  Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, IKK, Bewegungsmangel u. Fehlernährung bei Kindern u. Jugendlichen, Deutscher Ärzteverlag ISBN: 3-7691-1224-5  Einschlägige Literatur des FN-Verlages, DTB)

 

Trab

Im Gegensatz zum Schritt, der eine Viertaktgangart ohne Schwebephase ist, stellt der Trab eine schnelle Zweitaktgangart dar. Diese ist für den Erfolg dieser Form der Bewegungungstherapie, auf diesem speziellen Sitzgurt unerläßlich. Der Schritt kann nicht die gewünschten Erfolge bringen, wobei natürlich unumstritten ist, daß allein das sitzen auf dem Pferd einen psychischen Effekt hat.